Wieviel Wahrheit dieser Ausspruch beinhaltet, darüber bin ich mir wohl erst einige Zeit nachdem ich ihn gepostet hatte klar geworden. Im Moment schreibe ich an einer Arbeit zum Thema “Humor in der Beratung”, ein Thema welches mich persönlich stark berührt, da ich selber Humor und lachen als wichtige Elemente meines Lebens sehe. Nun hat man als Berater oder Therapeut aber eben oft Kontakt mit Leuten, denen - so die landläufige Meinung - das Lachen vergangen ist. Viele Leute sehen Beratung als eine Sache, die mit Humor absolut nichts zu tun hat. Denn Probleme, Krankheit oder sonstige Themen, die Klienten auf dem Herzen haben, sind doch nur durch nüchternes und todernstes herangehen zu bewältigen, oder? Lachen und Scherze sind also Elemente, die in der Beratung fehl am Platze sind? Lautes Gebrüll, Geheul und Wutausbrüche sind vielmehr die Dinge, die eine Beratung als “richtig” auszeichnen?
 Klingt irgendwie falsch. Für mich jedenfalls. Nun merke ich bei meiner Arbeit täglich, dass mir der Schalk einfach im Nacken sitzt. Ist so, kann und will ich auch nicht ändern. Ob ich meine Gäste/Klienten mit eigenartigen Geräuschen, einem lauten “Duuu” oder einfach einem Lächeln konfrontiere, ich merke stets, wie sich die Emotion auf mein Gegenüber überträgt. Denn gute Laune steckt an. Und nicht nur das. Sie macht das graue Leben leichter. Sie entspannt. Sie gibt dir einen Blick für das Wesentliche. Sie nimmt vielen vertrackten Situationen einen Teil ihrer “difficulty”. Und sie hält dich fern von Emotionen wie Angst, Wut oder Trauer. Emotionen, wegen denen viele Menschen zu einem Therapeuten gehen. Und ist das nicht eigentlich das, was wir Sozis tun sollten? In den Menschen, mit denen wir arbeiten, ein gutes Gefühl erzeugen? Welches irgendwann evtl. zu einem Lebensgefühl wird? Ist es nicht das, was uns erfolgreich macht, wenn die Menschen über uns sagen “Er hat es geschafft, dass ich mich nun viel besser fühle”? Und können Klienten ihre Probleme nicht viel zielgerichteter lösen, wenn sie dabei ein gutes Gefühl in sich haben und nicht verdrossen und verzagt sind? Ich glaube, wer ein erfolgreicher Berater werden will, sei es im Kontext von Organisations- und Personalberatung oder im Kontext von Sucht- oder Familienberatung, der muss es schaffen, den Menschen ein gutes Gefühl zu geben bei dem, was sie tun. Denn von allem, was den Menschen ein gutes Gefühl gibt, wollen sie mehr! Das ist das Geheimnis von Erfolg, behaupte ich.

Also ich werde weiterhin versuchen mit den Menschen, mit denen ich arbeite, so viel Spaß wie möglich zu haben. Hat bisher ganz gut funktioniert. Denn lachen befreit und gibt Kraft. Und mal ganz unter uns: Ernst, Verbohrtheit und Biederkeit würden auch nicht zu mir passen.

Wieviel Wahrheit dieser Ausspruch beinhaltet, darüber bin ich mir wohl erst einige Zeit nachdem ich ihn gepostet hatte klar geworden. Im Moment schreibe ich an einer Arbeit zum Thema “Humor in der Beratung”, ein Thema welches mich persönlich stark berührt, da ich selber Humor und lachen als wichtige Elemente meines Lebens sehe. Nun hat man als Berater oder Therapeut aber eben oft Kontakt mit Leuten, denen - so die landläufige Meinung - das Lachen vergangen ist. Viele Leute sehen Beratung als eine Sache, die mit Humor absolut nichts zu tun hat. Denn Probleme, Krankheit oder sonstige Themen, die Klienten auf dem Herzen haben, sind doch nur durch nüchternes und todernstes herangehen zu bewältigen, oder? Lachen und Scherze sind also Elemente, die in der Beratung fehl am Platze sind? Lautes Gebrüll, Geheul und Wutausbrüche sind vielmehr die Dinge, die eine Beratung als “richtig” auszeichnen?
Klingt irgendwie falsch. Für mich jedenfalls. Nun merke ich bei meiner Arbeit täglich, dass mir der Schalk einfach im Nacken sitzt. Ist so, kann und will ich auch nicht ändern. Ob ich meine Gäste/Klienten mit eigenartigen Geräuschen, einem lauten “Duuu” oder einfach einem Lächeln konfrontiere, ich merke stets, wie sich die Emotion auf mein Gegenüber überträgt. Denn gute Laune steckt an. Und nicht nur das. Sie macht das graue Leben leichter. Sie entspannt. Sie gibt dir einen Blick für das Wesentliche. Sie nimmt vielen vertrackten Situationen einen Teil ihrer “difficulty”. Und sie hält dich fern von Emotionen wie Angst, Wut oder Trauer. Emotionen, wegen denen viele Menschen zu einem Therapeuten gehen. Und ist das nicht eigentlich das, was wir Sozis tun sollten? In den Menschen, mit denen wir arbeiten, ein gutes Gefühl erzeugen? Welches irgendwann evtl. zu einem Lebensgefühl wird? Ist es nicht das, was uns erfolgreich macht, wenn die Menschen über uns sagen “Er hat es geschafft, dass ich mich nun viel besser fühle”? Und können Klienten ihre Probleme nicht viel zielgerichteter lösen, wenn sie dabei ein gutes Gefühl in sich haben und nicht verdrossen und verzagt sind? Ich glaube, wer ein erfolgreicher Berater werden will, sei es im Kontext von Organisations- und Personalberatung oder im Kontext von Sucht- oder Familienberatung, der muss es schaffen, den Menschen ein gutes Gefühl zu geben bei dem, was sie tun. Denn von allem, was den Menschen ein gutes Gefühl gibt, wollen sie mehr! Das ist das Geheimnis von Erfolg, behaupte ich.

Also ich werde weiterhin versuchen mit den Menschen, mit denen ich arbeite, so viel Spaß wie möglich zu haben. Hat bisher ganz gut funktioniert. Denn lachen befreit und gibt Kraft. Und mal ganz unter uns: Ernst, Verbohrtheit und Biederkeit würden auch nicht zu mir passen.

  1. sehrmerkwuerdig hat diesen Eintrag von derabsoluteburner gerebloggt
  2. von derabsoluteburner gepostet